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REBELL Wiesbaden solidarisch gegen Kriminalisierung kurdischer Studierender

REBELL Wiesbaden solidarisch gegen Kriminalisierung kurdischer Studierender
Der Aktionsstand des YXK in Main (rf-foto)

Wiesbaden (Korrespondenz), 13.09.14: Ende August informierte die Mainzer Ortsgruppe von YXK, Verband der Studierenden aus Kurdistan, an einem angemeldeten Informations- und Spendenstand vor der Römerpassage über den anhaltenden Krieg in Syrien und im Irak. Die Oberschüler- und Studentengruppe des REBELL Wiesbaden zeigte sich solidarisch mit den Anliegen der Studierenden. Engagierte KurdInnen und ÊzîdInnen aus Mainz und Umgebung berichteten von den Massakern der islamistisch-faschistischen IS gegen das kurdische Volk und andere ethnische und religiöse Gruppen (Schiiten, Christen, Jesiden etc.), die in ihrem Widerstand allein gelassen wurden. ...

Der Stand klärte nicht nur über die gegenwärtige Lage auf, sondern sammelte auch Spenden für Flüchtlinge und die (Selbst-)Verteidigungskräfte des Volkes. Desto empörender erscheint die rechtswidrige Praxis der Polizisten in Mainz, welche dazu beitrugen, den Kampf für Demokratie und Menschlichkeit zu kriminalisieren und die kurdischen Jugendlichen zu kriminalisieren.

Am zweiten Tag der Aktion wurden die Studierenden der Ortsgruppe Mainz nach einer intensiven Beobachtung ihrer Tätigkeit aufgefordert, die Fahnen von YXK abzuhängen, die in willkürlicher und rechtswidriger Weise als verboten erklärt wurden. Den widersprechenden Jugendlichen wurde zudem mit Anzeigen gedroht. Die Fahnen wurden von den Polizisten abgehängt und beschlagnahmt. Der Jugendverband REBELL zeigte sich solidarisch mit dem Studierendenverband YXK.

(Mehr dazu auf der Homepage des REBELL)