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Cenî-Frauen fordern: Stoppt die IS-Angriffe auf Kobanê sowie die Waffenlieferung der Türkei an den IS!

Cenî-Frauen fordern: Stoppt die IS-Angriffe auf Kobanê sowie die Waffenlieferung der Türkei an den IS!
26.09.14: Demonstration in Hamburg zur Solidarität mit dem kurdischen Befreiungskampf

01.10.14 - Das Cenî-kurdische Frauenbüro für Frieden e.V. ruft die internationale Öffentlichkeit dazu auf, wirksame Maßnahmen gegen die aktuellen menschenverachtenden Angriffe der Terrorgruppe IS auf Kobanê sowie die Waffenlieferung der Türkei an die Terrorgruppe IS durchzusetzen. In ihrer Presseerklärung, die "rf-news" schon am 27. September veröffentlich hatte, heißt es:

"Seit dem 15.09.2014 greift die faschistische Gruppe Islamischer Staat (IS) an fünf verschiedenen Fronten die Region Kobanê in Rojava (Westkurdistan/Nordsyrien) an. 'Sowohl was die Anzahl der Angreifer angeht, als auch die Waffenausrüstung der Islamisten übersteigt alles, womit wir bislang bei den Angriffen des IS auf den Kanton Kobanê konfrontiert waren', heißt es in der Erklärung der Pressestelle der kurdischen Volksverteidigungseinheiten YPG.

Seit Monaten terrorisiert die menschenverachtende Organisation IS Kurdistan und den Mittleren Osten. Frauen werden verschleppt, vergewaltigt, versklavt, ermordet. ...

Bei Fortdauer der Angriffe besteht die Gefahr, dass die gesamte Region unter die Kontrolle des IS geraten könnte. Unterstützt wird der IS bei seinen Angriffen auf Kobanê erneut von der Türkei. Augenzeugen berichten, dass Panzer und Munition mit einem Zug auf der türkischen Seite an die Grenze gebracht wurden. Danach seien diese von IS-Kämpfern abgeholt und über die Grenze nach Syrien transportiert worden. ...

Die internationalen Kräfte müssen dafür sorgen, dass die Türkei ihre Unterstützung für die IS-Banden umgehend einstellt.

  • Öffnung des Grenzübergangs Suruc-Kobanê und Ausweitung der humanitären Hilfe
  • Unterbindung der Grenzübertritte für IS-Mitglieder und Dschihadisten, die sich dem IS anschließen wollen
  • Unterstützung aller kurdischen Gruppen, die gegen den IS kämpfen. Das sind insbesondere die Volksverteidigungseinheiten (YPG) und Frauenverteidigungseinheiten (YPJ)
  • Anerkennung der Demokratisch-Autonomen Verwaltungen von Rojava!"

Um diesen Forderungen Gehör zu verschaffen, beteiligte sich der Kurdische Frauenrat DESTDAN e.V. Berlin an einer zweitägigen Mahnwache am Brandenburger Tor und einer Demonstration am heutigen Samstag. 

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