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Hamburg: Solidarität mit dem kurdischen Freiheitskampf!

Hamburg (Korrespondenz), 27.09.14: Von den ach so liberalen Hamburger Medien mit keiner kleinsten Ankündigung gewürdigt folgten dennoch 400 türkische, kurdische, deutsche Frauen und Männer dem Aufruf eines kurdisch-deutschen Frauenbündnisses zum Protest gegen den von der türkischen Regierung geförderten Krieg der IS-Faschisten. Wie es hieß beschießen sie derzeit mit 150 von der irakischen Armee eroberten amerikanischen Panzern die kurdische Stadt Kubanê. Wütende und verzweifelte kurdische Frauen wandten sich an die Hamburger um Solidarität und Unterstützung. Ein Mitglied einer Delegation der Linkspartei berichtete anschaulich von den Ereignissen vor Ort.

Aber was tun? Die MLPD forderte unter Applaus, jetzt Waffen an die PKK und PYD zu liefern und setzte sich erneut für die sofortige Aufhebung des PKK-Verbots in Deutschland ein. Kurz entschlossen wurde die Kundgebung in eine Spontandemonstration durch die dicht belebte Innenstadt zum Rathaus überführt, wo mehrere Redner (auch der MLPD) ihre Unterstützung für den Freiheitskampf insbesondere in Rojava zum Ausdruck brachten.