Politik

30.09.14 - Befristungen oft ohne "sachlichen Grund"

Der Anteil der befristeten Verträge ohne "sachlichen Grund" ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen: 2013 war es mit 48 Prozent jeder zweite befristete Arbeitsvertrag, 2001 mit 32 Prozent nicht einmal jeder dritte. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linkspartei hervor, die der Zeitung "Die Welt" vorliegt. Als "sachlicher Grund" für eine Befristung gilt etwa eine Aushilfsbeschäftigung im Weihnachtsgeschäft oder eine Schwangerschaftsvertretung. Je jünger die Beschäftigten, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Vertrag zunächst nur befristet ist.