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In vielen Städten Solidaritätsaktionen mit dem Widerstand des kurdischen Volks in Rojava

In vielen Städten Solidaritätsaktionen mit dem Widerstand des kurdischen Volks in Rojava
Kundgebung in Lübeck (rf-foto)

02.10.14 - Aus verschiedenen Orten wird von Rojava-Solidaritätsaktionen berichtet, die bereits stattgefunden haben oder geplant sind. Ein Korrespondent aus Lübeck schreibt:

"Etwa 120 Menschen – überwiegend Kurdinnen und Kurden – versammelten sich am 1. Oktober auf dem Lübecker Rathausmarkt zur Solidarität mit dem Freiheitskampf gegen die Angriffe der IS-Faschisten auf Kobanê. 'Halte durch KOBANÊ-ROJAVA - Du bist nicht allein' war das Motto. In Beiträgen wurde die Politik der Türkei angegriffen, die unter dem Deckmantel der Errichtung einer 'Pufferzone' Rojava besetzen will und die IS-Faschisten unterstützt. Ein Vertreter der MLPD berichtete vom Besuch Monika Gärtner-Engels im Rahmen einer Delegation der 'Weltfrauen' und trug Auszüge aus der aktuellen Information der MLPD vor."

In Wiesbaden findet seit Montag die Aktion "Hungerstreik für Kobane" am Hauptbahnhof statt. Der REBELL Wiesbaden schreibt dazu: "Den Hungerstreik vor dem Landtag durchzuführen, wurde nicht erlaubt. So wurde ein Zelt und verschiedene Stelltafeln zur Information gegenüber vom Hauptbahnhof in Wiesbaden aufgebaut. Neben kurdischen Vereinen aus dem Rhein-Main-Gebiet, der NAV-DEM, der ATIK und der Neuen Demokratischen Jugend zeigte auch die Oberschüler- und Studentengruppe des REBELL Wiesbaden ihre Solidarität."

Wie in anderen Städten auch stand die Essener Montagsdemo in dieser Woche mit im Zeichen der Solidarität und der gemeinsamen Aktion für die Unterstützung des kurdischen Befreiungskampfes in Kobanê/Rojava: "Kurdische Migrantenorganisationen hatten sich dazu an die Montagsdemonstration gewandt, die die Initiative gerne aufgriff. Unter den ca. 150 Teilnehmern waren viele Frauen, Männer, Jugendliche und Kinder kurdischer Herkunft und Mitglieder des deutsch-kurdischen Solidaritätsvereins. ... Genau so kämpferisch wie die Kundgebung verlief auch die anschließende Demonstration zum Willy-Brandt-Platz vor dem Hauptbahnhof."

Am Wochenende sind in zahlreichen Städten weitere Demonstrationen und Kundgebungen dazu geplant. Auch am kommenden Montag wollen Montagsdemonstrationen einen Schwerpunkt darauf legen. Auf gemeinsamen Beschluss wird die unter anderem die Montagsdemo in Gelsenkirchen als "Tag des Widerstands gegen den Vormarsch der IS-Truppen und gegen den Krieg gegen das syrische und kurdische Volk" durchgeführt.