Umwelt

Lebhafte Diskussionen beim Werbeeinsatz für das Buch "Katastrophenalarm!" vor dem Opel-Werkstor in Eisenach

Eisenach (Korrespondenz), 10.10.14: Bei zwei Einsätzen vor dem Opel Werk mit dem Buch "Katastrophenalarm!" gab es mit einigen Opel-Kollegen kurze Gespräche, andere riefen uns, als wir die Werbeflyer zum Buch verteilten, ihre Meinungen zu. Ein Leiharbeiter meinte, dass von den Politikern für die Lösung der Umweltfrage nichts zu erwarten sei, die würden doch selbst in den Aufsichtsräten von den Konzernen sitzen, die die Umwelt verpesten. "Genau richtig", sagten wir, "die Arbeiter müssen hier selbst Verantwortung übernehmen, von den Herrschenden ist da nichts zu erwarten, die fahren unseren ganzen Planeten mutwillig an die Wand."

Ein anderer Kollege rief: "Wenn alle Länder soviel für den Umweltschutz machen würden wie Deutschland, dann wären wir da schon weiter", und war dann schnell auf dem Werksgelände verschwunden. Wir überlegten, dass da was dran ist, denn wir haben in Deutschland ein wachsendes Umweltbewusstsein. Gleichzeitig aber haben wir in Deutschland vier Kraftwerke, die zu den fünf größten Klimakillern in Europa gehören, von wegen Vorreiterrolle der Regierung im Umweltschutz. Einige waren sehr skeptisch, ob da überhaupt noch was zu retten sei, es sei eh zu spät, war öfter zu hören.

Eine lustige Begebenheit gab es noch mit einem Leiharbeiter, der aus Hamburg stammte. Mit Hochwasser und Unwettern hätte er als Hamburger genug Erfahrung, deswegen sei er in den Thüringer Wald gezogen. Mit einem verkauften Buch "Katastrophenalarm!" vor dem Werkstor wurde ein Anfang gemacht - wir bleiben dran.