Katastrophenalarm

Mit dem Buch "Katastrophenalarm!" vor Betrieb und Uni in München

München (Korrespondenz), 11.10.14: Unsere Einsätze im Rahmen der Aktionswoche der MLPD zum Buch "Katastrophenalarm!" waren bisher sehr interessant und erfolgreich. Bei BMW verteilten wir an zwei Schichten mindestens 400 Flyer zum Buch "Katastrophenalarm!" und luden breit zur Studiengruppe der MLPD ein. Mindestens jeder zweite Kollege nahm den Flyer, die Sorge um die Umwelt ist sehr verbreitet.

"Aber BMW tut doch viel für die Umwelt", kam öfters von Azubis, Angestellten, auch Arbeitern, was sich bei näherem Hinsehen aber als plumpes Greenwashing entpuppt. Ein Kollege, der ein Buch kaufte, fand diese Kritik an Monopolen und Regierung genau richtig. Er hatte sich schon länger mit Umweltfragen beschäftigt und ein Solardach auf sein Haus gesetzt, und fand es auch sehr bemerkenswert, dass die MLPD eine ganze Aktionswoche zu diesem Buch macht. Ein halbherziger Versuch des Werkschutzes, uns vom öffentlichen Grund vor BMW zu verjagen, misslang, was unsere Stimmung natürlich hob und auch einige "Rote Fahnen" gingen über den Tisch.

Beim Infostand an der Uni am Geschwister-Scholl-Platz in München hatten wir großes Glück, dass herrliches Wetter war und die Erstsemesterwoche begonnen hat. Ein großes Regal voller Bücher "Katastrophenalarm!" und die Spannflagge der MLPD waren Hingucker. Hier war die Diskussion stark geprägt von der Denkweise der individuellen Konsumveränderung, dass man persönlich in der Ernährung, Lebensweise usw. umstellen müsse, und so die Umwelt retten könnte. Ein Student kaufte das Buch, zwei weitere wollen zur Umwelt-AG des Rebell kommen und mindestens 200 nahmen den Flyer zum Buch mit, um sich weiter damit zu befassen.

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