Politik

13.10.14 - Angebliche Bilder von "Vertriebenen" gefälscht

Bekannte Aufnahmen, die angeblich die Flucht der Deutschen aus den "Ostgebieten" 1945 zeigen, sind in Wahrheit zu anderen Zeiten entstanden. Das geht aus einer Studie des Historikers Stefan Scholz von der Universität Oldenburg hervor, wie der "Spiegel" berichtet. ARD wie ZDF haben für Flucht-Dokumentationen Filmsequenzen benutzt, die aus einer NS-Wochenschau aus dem Jahre 1940 stammen. Bei einigen berühmten Fotos des britischen Fotografen Fred Ramage hat Scholz zudem festgestellt, dass sie nach Angaben von Ramage wohl NS-Opfer, in einem anderen Fall westdeutsche Zivilisten zeigen. Die Aufnahmen sind jedoch von "Bild", der "Süddeutschen Zeitung" oder dem Econ-Verlag zur Illustration von angeblicher "Flucht und Vertreibung" benutzt worden.