International

15.10.14 - DKP: Keine Waffen für die PKK?

Der Vorsitzende der DKP, Patrik Köbele, hat sich bereits am 14. August gegen Waffenlieferungen der Bundeswehr in die kurdischen Gebiete ausgesprochen. Am 8. Oktober, nach dem Kobanê seit Wochen heftig attackiert wird, äußerten sich die DKP-Vorsitzenden zur Solidarität mit Kobanê. Sie fordern völlig zu Recht die Aufhebung des PKK-Verbots und ein Ende von Waffenlieferungen an die IS-Faschisten. Kein Wort findet man aber zur Forderung nach Waffen für die PKK- und YPG/YPJ-Kräfte, die todesmutig Kobanê verteidigen. Oder nach Aufhebung des (Waffen-)Embargos gegen PKK/YPG. Die Waffen werden aber dringend jetzt gebraucht, weil IS den kurdischen Selbstverteidigungskräften in diesem Moment waffentechnisch überlegen ist. Der Pazifismus wird in dieser Situation direkt zur Unterstützung der reaktionären Seite.