Umwelt

"Global Frackdown Day" in Freiburg

Freiburg (Korrespondenz), 13.10.14: Anlässlich des weltweiten Anti-Fracking-Tags am 11. Oktober haben die Initiative für den Aufbau einer Umweltgewerkschaft, der Frauenverband Courage, der REBELL und die MLPD in Freiburg auf die Gefahren von Fracking für Mensch und Natur aufmerksam gemacht und forderten die Menschen auf, sich organisiert für ein "Weltweites Verbot von Fracking" einzusetzen. Als Alternative wurde herausgestellt, dass es bis 2030 weltweit möglich wäre, die Energiegewinnung vollständig auf erneuerbare Energie umzustellen. Das kann aber nur erkämpft werden gegen mächtige internationale Energiekonzerne (und ihre Hilfstruppen in den Regierungen), für die nur der kurzfristige Maximalprofit zählt.

Mit Infoständen sowie kurzen Redebeiträgen am offenen Mikrofon thematisierten die verschiedenen Organisationen, sowie einzelne Teilnehmer die umweltzerstörende Methode zur Fracking-Gasförderung und lehnten auch Probebohrungen, wie z.B. am Bodensee, die das Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau in Freiburg genehmigt hat, ab. Auch der US-amerikanische Umweltaktivist Dominic Frongillo, ehemaliger Stadtverordneter von Caroline, New York, schloss sich der Protestaktion an.

Vorgestellt wurde auch das Buch "Katastrophenalarm! Was tun gegen die mutwillige Zerstörung der Einheit von Mensch und Natur?", was auf großes Interesse stieß.

Zeitgleich hatten sich Menschen am Platz der alten Synagoge versammelt, um gegen das geplante Freihandelsabkommen zwischen den USA und Europa (TTIP) zu demonstrieren.