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Wuppertal: Zusammenarbeit in der Solidarität mit Kobanê entwickelt sich

Wuppertal (Korrespondenz), 13.10.14: Rund 2.000 Menschen demonstrierten am Donnerstag Abend in Wuppertal-Elberfeld zur Unterstützung des Befreiungskampfs in Rojava und besonders für Freiheit für Kobanê. Die überwiegende Mehrheit waren Kurden - dabei sehr viele Frauen, Jugendliche und Kinder. Die kämpferische Haltung der Kurden war beeindruckend, auf der einen Seite besorgt über die Lage in Kobanê, aber gleichzeitig stolz auf die Unbeugsamkeit der kurdischen Kämpfer besonders die Kämpferinnen.

Schon am Montag davor waren einige der Jugendlichen auf der Montagsdemo und haben sich aktiv beteiligt. Überhaupt entwickelt sich schon seit geraumer Zeit eine immer bessere Zusammenarbeit und gegenseitiger Solidarität mit verschiedenen Organisationen. An dieser Demonstration und Kundgebung nahmen auch Revolutionäre von Türkischen Organisationen, Courage, Linkspartei, Linksjugend Solid, Autonome, MLPD teil.

Unsere Extra-Ausgabe der "Bergischen Arbeiterstimme" mit Artikeln aus der "Roten Fahne" wurde breit genommen. Überhaupt hat die MLPD ein hohes Ansehen unter den Kurden - so konnten wir auf der Abschlusskundgebung ganz bewusst nach dem Eröffnungsbeitrag der Kurden an zweiter Stelle sprechen. Adressen wurden getauscht und vereinbart, eine systematische Zusammenarbeit zwischen MLPD und den Kurden zu entwickeln. Mit der ICOR-Resolution zur Rolle der ICOR im Kampf gegen die drohende globale Umweltkatastrophe und dem Flyer zum Buch "Katastrophenalarm!" weckten wir das Interesse bei verschiedenen Teilnehmern, sich mit dem Umweltkampf und dem Umweltkampftag am 6. Dezember zu befassen.