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Demonstrationen zur Solidarität mit Kobanê gehen weiter

Demonstrationen zur Solidarität mit Kobanê gehen weiter
Demonstration in Wilhelmshaven (rf-foto)

22.10.14 - In vielen Städten fanden am Wochenende wieder Aktionen zur Solidarität mit dem kurdischen Widerstand gegen die IS-Faschisten in Kobanê statt. Auch bei den Montagsdemonstrationen stand dies oft mit im Zentrum. "rf-news" und "Rote Fahne" erhielten dazu eine ganze Reihe von Korrespondenzen. Aus Wilhelmshaven wird z.B. berichtet:

"Rund 400 Demonstranten zogen am Montag, 20. Oktober, in einer sehr lebendigen Demonstration und lautstark durch die Innenstadt und Teile der Südstadt Wilhelmshavens. Deutsche und kurdische Sprechchöre schallten durch die Straßen. Bilder, Fahnen und Transparente von Abdullah Öcalan, der MLPD und viele selbst gemalte Parolen schmückten die Demonstration. Ein Vertreter der MLPD betonte am offenen Mikrofon die Bedeutung des Kampfs in Kobanê für den weltweiten Kampf um Demokratie und Freiheit und überbrachte solidarische Grüße. Eine Provokation der Demonstranten war das anfangs von der Stadt verfügte Verbot von Öcalan-Bildern, was nach Protest zurückgenommen wurde."

In einer Korrespondenz aus Kassel heißt es: "Am Dienstag haben ca. 70 Personen spontan ihre Solidarität mit den Menschen in Shengal gezeigt. Während der ganzen Demo wurden Parolen skandiert und die Befreiung Shengals und Kobanês gefordert. Dem ging die Gründung eines Solidaritätskomitees 'Rojava' einen Tag vorher voraus, wo sich ca. 35 Aktivisten aus unterschiedlichen linken und fortschrittlichen Organisationen auf eine dauerhafte Zusammenarbeit als Solidaritätskomitee einigten. Zu dem Solidaritätskomitee gehören unter anderem der kurdische Studentenverband YXK, die MLPD und der kurdische Kulturverein Kassel. Es sollen aber noch weitere Gruppen und Organisationen angesprochen werden."