Betrieb und Gewerkschaft

GDL: Zugpersonal lässt sich nicht auseinanderdividieren

GDL: Zugpersonal lässt sich nicht auseinanderdividieren
foto: GDL

20.10.14 - In einer aktuellen Presseerklärung teilt die Gewerkschaft deutscher Lokomotivführer (GDL) mit, dass die Zugausfälle durch den 61-stündigen Streik im Güterverkehr sowie den 50-stündigen Streik im Personenverkehr der Deutschen Bahn erneut bei 85 Prozent lagen. Weiter heißt es darin:

"Trotz aller Versuche der DB, die GDL zu verunglimpfen, stand das Zugpersonal auch bei diesem fünften Streik wieder wie eine Eins hinter den Forderungen der GDL. Dazu der GDL-Bundesvorsitzende Claus Weselsky:

'Die Versuche der DB, die Beteiligung der Zugbegleiter beim Arbeitskampf kleinzureden, führen nur zu einer noch stärkeren Solidarität, denn sie handeln aus Überzeugung. Unsere Mitglieder sind keine Marionetten, die auf Knopfdruck die Züge stehen lassen. Es geht ihnen um Überstundenbegrenzung, bessere Schichtpläne, fünf Prozent mehr Tabellenentgelt, überhaupt um verbesserte Arbeitszeitregelungen in einer für den Wettbewerb der Eisenbahnverkehrsunternehmen geeigneten Tarifstruktur.' ...

Nach diesem intensiven Arbeitskampf gibt die GDL der DB jetzt eine Woche Zeit, ein inhaltliches Angebot zu ihren Forderungen für das Zugpersonal abzugeben. ... Bietet die DB weiterhin lediglich 'Gespräche oder Sondierung für die Zugbegleiter' und keine echten 'Verhandlungen' an und will sie weiter spalten, so sind in der kommenden Woche weitere befristete Streiks vorprogrammiert."