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07.11.14 - Steuer-Deal in Luxemburg: Juncker verstrickt

Luxemburg hat hunderten internationalen Konzernen geholfen, Milliarden an Steuern ganz "legal" zu hinterziehen - darunter Pepsi, FedEx, Ikea, die Deutsche Bank, Amazon und Fresenius. Viele der 340 Konzerne unterlagen einer effektiven Steuerrate von weniger als einem Prozent, obwohl Luxemburg eine Unternehmensbesteuerung von nominell 30 Prozent hat. Entwickelt hat die verschachtelten Steuermodelle die Unternehmensberatung PricewaterhouseCoopers (PwC). "Aufklären" soll nun ausgerechnet der neue EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker, als ehemaliger Luxemburger Premier- und Finanzminister jahrelang hauptverantwortlich für diese Praxis.