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"Komitee gegen Hauszerstörungen" zur "zionistischen Antwort" auf die Attentate in Israel

"Komitee gegen Hauszerstörungen" zur "zionistischen Antwort" auf die Attentate in Israel
Grenzzaun in der Westbank (foto: Harry Pockets)

20.11.14 - Zur Maßnahme des israelischen Staatsapparats, die kompletten Häuser der Familien von palästinensischen Attentätern zu zerstören erklärt das "Israelische Komitees gegen Hauszerstörungen" (ICAHD):

"Die 'zionistische Antwort' auf die Abwärtsspirale sinnloser Gewalt, in der sich Jerusalem zur Zeit befindet, lautet: Hauszerstörungen, Massenverhaftungen, Widerrufung des Aufenthaltsrechts eingeborener Jerusalemer, Abriegelung palästinensischer Viertel mit Betonblocks, Bewaffnung jüdisch-israelischer Milizen und Bemerkungen unterhalb der Gürtellinie für den Letzten, der noch an eine Zwei-Staaten-Lösung glaubt, Abu Mazen. Sie versuchen alles, nur nicht die Beendigung der Besatzung und eine gerechte politische Lösung. ...

Israel hat jeden Anschein der Suche nach einer gerechten Lösung aufgegeben. Es beantwortet palästinensische Verzweiflung mit reiner, primitive Repression. Wieder ist die Analyse Nethanjahus grundfalsch: die 'Ursache der Gewalt' – wie er es nennt – ist nicht die Weigerung der Palästinenser, Israel als jüdischen Staat anzuerkennen (sie erkannten den Staat Israel, der auf 78 Prozent des historischen Palästina entstanden ist, bereits vor 26 Jahren an) sondern Israels Weigerung, die nationalen Rechte der Palästinenser auch nur anzuerkennen, geschweige denn sich um sie zu kümmern. ..."