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Spendet für Rojava - Solidarität mit dem kurdischen Befreiungskampf - Winterhilfe dringend nötig

Spendet für Rojava - Solidarität mit dem kurdischen Befreiungskampf - Winterhilfe dringend nötig
Kurdische Flüchtlinge (foto: Firatnews)

28.11.14 - Die MLPD ruft aktuell insbesondere zu Geldspenden und Spenden von medizinischem Gerät und Medikamenten für Rojava auf. Rojava (Westkurdistan) – das ist eine selbstverwaltete Region in Nordsyrien. Angesichts der Schwäche des Assad-Regimes in der Region konnte Mitte 2012 geschützt durch bewaffnete Einheiten ein fortschrittliches selbstverwaltetes Gebiet geschaffen werden. Es besteht aus drei Kantonen, in denen demokratische Strukturen mit bedeutenden Rechten für das Volk bestehen und die Befreiung der Frau aktiv durchgeführt wird. Rojava steht für den gegenwärtig fortgeschrittensten Kampf um Freiheit und Demokratie.

Deshalb wird es von der faschistischen Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) angegriffen. Seit dem 15. September 2014 tobt die Schlacht um die Stadt Kobanê, die in Rojava liegt. Aufgrund des mutigen Einsatzes der Kämpferinnen und Kämpfer der kurdischen Volks- (YPG) und Frauenverteidigungseinheiten (YPJ) und der Guerilla der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) und der hervorragenden internationalen Solidarität konnte die Aggression des IS gestoppt und zurückgeschlagen werden. Das ist umso bemerkenswerter, weil der IS über die waffentechnisch und zahlenmäßig deutlich besser ausgestattete Armee verfügt. Der Erfolg des kurdischen Freiheitskampf muss jetzt weiter ausgebaut werden. Dafür ist die internationale Solidarität gefragt.

Es ist scheinheilig, wie die westlichen Imperialisten der USA, Deutschlands und anderer den Eindruck erwecken, den in die Hunderttausenden gehenden Flüchtlingen vor Ort, zu helfen. Tatsächlich berichten die Helferinnen und Helfer vor Ort, dass nichts beziehungsweise kaum etwas bei den Flüchtlingen in den kurdischen Gebieten in der Region ankommt. Dagegen ist vor allem die Solidarität unter den Kurden selbst riesig, aber auch von türkischen, syrischen und arabischen Menschen. 

Der Freiheitskampf braucht jetzt dringend politische, moralische und finanzielle Unterstützung. Das muss verbunden sein mit einer Stärkung der antiimperialistischen und revolutionären Kräfte überall auf der Welt. Deshalb tritt die ICOR, die Internationale Koordinierung revolutionärer Organisationen und Parteien (ICOR), zu deren 47 weltweiten Mitgliedsorganisationen auch die MLPD gehört, für einen Solidaritätspakt zwischen der ICOR und dem kurdischen Freiheitskampf ein. Sein Grundgedanke ist die Selbstverpflichtung zur gegenseitigen Unterstützung.

In den kurdischen Regionen ist der Winter eisig und nicht nur die Kämpferinnen und Kämpfer selbst, sondern auch die Bevölkerung und die Zehntausenden Flüchtlinge benötigen umgehend direkte praktische Hilfe und Solidarität. Ansetzend an der Spendensammlung der ICOR für Rojava Ende 2013 ruft die MLPD dazu auf Geld und medizinisches Gerät zu spenden. Sie hat in Gelsenkirchen eine Sammelstelle dafür eingerichtet.

Dringend benötigt werden vor allem Geldspenden! Sie kommen ohne jeden Abzug direkt den Betroffenen vor Ort in Zusammenarbeit mit der Hilfsorganisation Solidarität International und dem Kurdischen Roten Halbmond zugute!

Hier geht es zu einer Liste von dringend benötigten Medikamenten und medizinischen Verbrauchsmaterialien!

Als praktische Winterhilfe kann in Einzelfällen auch Kinderkleidung gegen die Kälte, Zelte und Winterausrüstungen abgegeben werden. Es ist allerdings teuer dies nach Rojava zu transportieren!

Spendenkonto: Kontoinhaber: Solidarität International e.V.

IBAN DE11 5019 0000 6100 8005 76

BIC FFVBDEFFXXX, Frankfurter Volksbank

Stichwort "Rojava-ICOR"

Sachspenden können im Büro der ICOR in Gelsenkirchen abgegeben werden:

International Coordination of Revolutionary Parties and Organizations (ICOR) Buerer Straße 39, D-45899 Gelsenkirchen

Phone: + 49-209-359747

E-Mail: coordinationint@yahoo.co.uk

Die Spenden können jeweils am Mittwoch, Donnerstag und Freitag von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr abgegeben werden.