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Stoppt den Staats- und Bandenterror in Mexiko!

27.11.14 - Das fordert die türkisch-kurdische ICOR-Organisation MLKP in einer Resolution vom 25. November. Darin heißt es weiter:

"Am 26. September wurden dutzende linke Lehramtsstudenten auf Befehl des örtlichen Bürgermeisters von der mexikanischen Polizei in Iguala angegriffen. Während einige auf der Stelle erschossen wurden, wurden 43 von ihnen von der Polizei entführt, bewaffneten Drogenbanden ausgeliefert und von diesen ermordet.

Dieses Massaker reiht sich ein in eine ununterbrochene Serie von gemeinsamen Verbrechen von Staats- und Mafiastrukturen in Mexiko, denen in den letzten Jahren über 100.000 Menschen zum Opfer gefallen sind, über 20.000 gelten weiterhin als vermisst. ...

Wir als MLKP der Türkei/Nordkurdistan verurteilen die Massaker der Mafiabanden und der im Interesse des US-Imperialismus stehenden staatlichen Strukturen von Mexiko. Unsere Völker in der Türkei und Kurdistan kennen diese grausamen Massaker des Staates und in seinem Interesse operierender krimineller Strukturen nur zu gut. Seit vielen Jahren kämpft unsere Partei gegen diese grausame Repressionsmethode. ...

Wir werden uns entschlossen gegen diese Angriffe zur Wehr setzen, sei es gegen die Drogenbanden in den Werktätigen Vierteln von Istanbul, gegen die mordenden Helfer des türkischen Staates in Nordkurdistan oder gegen die faschistischen Banden in Rojava. Heute sind unsere Gedanken dabei besonders bei den Angehörigen der ermordeten Studenten und den Völkern Lateinamerikas und Mexikos die ihrer Wut auf die Mörder der Völker freien Lauf lassen und ihren gerechten Kampf fortsetzen werden."