Politik

Studierende wehren sich gegen Preiserhöhungen - Vorschlag zur Teilnahme an revierweiten Montagsdemo

Studierende wehren sich gegen Preiserhöhungen - Vorschlag zur Teilnahme an revierweiten Montagsdemo
foto: benutzer kelle (CC-by-sa 3.0/de)

Recklinghausen (Korrespondenz), 01.12.14: An den Hochschulen in NRW werden Studierende verstärkt zur Kasse gebeten. Es geht um die Preiserhöhung um ca. 15 Prozent vom Oktober durch den Mensabetreiber AKAFÖ in Bochum, Gelsenkirchen, Recklinghausen und Bocholt. Davon betroffen sind immerhin 70.000 Studierende. Zugleich kündigen die Verkehrsverbünde in NRW eine drastische Preiserhöhung für das Semesterticket an. Gegen diese Unverschämtheiten gibt es Proteste.

Die von der AKAFÖ betriebenen Mensen gehören zu den teuersten Mensen in ganz NRW. Es kommt noch dicker. Im Semesterbeitrag der Studierenden ist ein NRW-Ticket enthalten, was v.a. von vielen Pendlern genutzt wird. „Das Studiticket muss bezahlbar bleiben“, forderte der ASTA der Ruhr-Universität Bochum in seinen Verhandlungen. Herausgekommen ist eine schrittweise Erhöhung der Preise um 43 Prozent bis zum Jahr 2020, was auf breite Ablehnung stößt.

Auf der studentischen Vollversammlung am 22. Oktober in Gelsenkirchen wurde vorgeschlagen, NRW-weite Protestaktionen durchzuführen um den Schulterschluss mit der Bevölkerung zu suchen. Eine gute Gelegenheit ist die revierweite Kundgebung der Montagsdemonstrationen. Also auf nach Bochum am Montag, 8. Dezember um 17.00 Uhr auf den Willy-Brandt-Platz!