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Spanien: Polizei verhaftet kommunistische Kämpfer gegen den faschistischen IS

Spanien: Polizei verhaftet kommunistische Kämpfer gegen den faschistischen IS

08.07.15 - Zwei junge spanische Kommunisten wurden am 6. Juli in Madrid verhaftet. Ihnen wird vorgeworfen, gegen den faschistischen IS gekämpft zu haben.

Konkret sollen sie sich an der Verteidigung der Zivilbevölkerung und dem Kampf gegen die faschistischen Banden des "Islamischen Staates" beteiligt haben.

Der spanische Staat will sie als "Terroristen" bestrafen. Damit machen sie der Öffentlichkeit klar, dass die spanische Regierung NATO-Partner der Türkei ist, sie allseitig unterstützt. Sie macht sich zum Handlanger des faschistischen IS.

Wer praktische Solidarität, wie mit dem kurdischen Volk in Rojava leistet oder sich in die Reihen der YPG begibt, darf nicht kriminalisiert werden – im Gegenteil: Der heldenhafte Befreiungskampf, wie den der Kurden in Rojava zu unterstützen, ist Aufgabe für jeden proletarischen Internationalisten!

Das "Demokratieverständnis" des spanischen Staates trifft auf Unmut und die große Solidarität mit dem kurdischen Befreiungskampf weltweit. 

Stoppt die Kriminalisierung des Überlebens- und Freiheitskampfes in Rojava!
Sofortige Freilassung der verhafteten Genossen!

Kommt am Donnerstag, dem 9. Juli, um 11 Uhr, zur Solidaritätskundgebung in Düsseldorf vor dem Spanischen Konsulat (Homberger Straße 16, 40474 Düsseldorf).