Wirtschaft

29.12.14 - Griechenland vor Neuwahlen

In Griechenland hat der frühere EU-Kommissar Stavros Dimas im Parlament auch in der dritten Runde die nötige Mehrheit für die Ernennung zum Präsidenten verfehlt. Das Parlament muss nun binnen zehn Tagen aufgelöst werden, laut Verfassung müssen bis Anfang Februar Neuwahlen stattfinden. In Umfragen liegt das linke Bündnis Syriza vorne, das für den Fall eines Wahlsieges angekündigt hat, das EU-Diktat gegenüber Griechenland in der bisherigen Form nicht zu akzeptieren. Unter den Profiteuren der griechischen Verschuldungen im internationalen Finanzkapital brachen daraufhin Nervosität und sinkende Börsen-Kurse aus. Der Internationale Währungsfonds (IWF) setzt inzwischen seine Hilfszahlungen an Griechenland bis zur Bildung einer neuen Regierung aus, wie der "Fokus" berichtet.