Betrieb und Gewerkschaft

Unterdrückung bei Neupack - Solidarität gefragt

05.01.15 - Die Föderation der demokratischen Arbeitervereine DIDF Hamburg informiert über die Unterdrückung ihres Freundes Murat Günes:

"Erneut hat der Arbeitgeber Neupack den Versuch gestartet unseren Kollegen und Freund, den Betriebsratsvorsitzenden Murat Günes, zu kündigen. Mit menschenfeindlichen Methoden versucht der Arbeitgeber all die Kollegen aus dem Betrieb zu entfernen, die sich für ihre Belegschaft einsetzen.

Die dazugehörige Gerichtsverhandlung wird am 8. Januar 2015 stattfinden. Wir wollen als DIDF Hamburg und Neupack Soli-Kreis eine Kundgebung vor dem Arbeitsgericht veranstalten. Wir rufen alle Arbeiterinnen und Arbeiter, alle fortschrittlichen Menschen auf, gemeinsam mit uns am 8. Januar um 08:00 Uhr vor dem Arbeitsgericht (Osterbekstraße 96, 22083 Hamburg) Solidarität zu bekunden. ... Murat ist nicht alleine!"

Zu den Hintergründen heißt es weiter: „Die Geschäftsleitung hat wegen eines Interviews mit der Zeitung 'Express' und wegen einer angeblichen Vortäuschung einer Arbeitsunfähigkeit erneut zwei fristlose Kündigungen beantragt. Die Vorwände mit dem Interview und der Krankheit sind ähnlich unsinnig wie bereits versuchte Kündigungen wegen angeblich falscher Spesenabrechnungen und viele ähnliche Versuche. Hintergrund dieser Anzeigen bleibt der Versuch, zu zeigen, dass ein Eintreten für einen Tarifvertrag und ArbeiterInnenrechte bestraft werden soll.“

Siehe auch:

Film zum Neupack-Streik

Solidarität mit dem Betriebsrat Murat Günes

Seit elf Wochen stehen die Kolleginnen und Kollegen von Neupack im Streik