Jugend

Studierende gegen Fahrpreiserhöhung

Studierende gegen Fahrpreiserhöhung
Steht Studierenden der Umstieg aufs Auto bevor? (foto: werner wittersheim)

Recklinghausen (Korrespondenz), 26.01.15: Studenten protestieren gegen geplante Fahrpreiserhöhung des VRR – ASTA ruft zum Protest am 5. Februar in Essen auf.

Um eine Preiserhöhung durchzusetzen, hat der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) die Verträge für das Semesterticket gekündigt. Statt wie bisher 110,16 Euro soll sein Preis in den kommenden dreieinhalb Jahren schrittweise auf 165 Euro erhöht werden - eine Steigerung von 50 Prozent!

Auch für das NRW-Ticket, das mit 46 Euro ebenfalls mit dem Semesterbeitrag erhoben wird, sind Preissteigerungen im Gespräch. Hiergegen ruft der Allgemeine Studierendenausschuss (ASTA) zu Protesten auf. Nachdem das Akademische Förderungswerk (AKAFÖ) erst kürzlich die Mensapreise erhöhte, wird jetzt noch einmal bei den Fahrtkosten der Studierenden in NRW zugelangt.

Für das Sommersemester haben die ASTEN eine Urabstimmung geplant. Mit dieser können die Studierenden entscheiden, ob es das Studententicket weiterhin geben soll oder nicht. Das ist keine Lösung. Für die Studierenden, die kein Auto finanzieren können, ist das katastrophal. Und der Umstieg auf einen PKW ist im ohnehin mit Feinstaub stark belasteten Ruhrgebiet aus ökologischen Gründen abzulehnen. Der Erhebung des Deutschen Studentenwerks zufolge nutzen zwei Drittel der Studierenden kein Auto, sondern den ÖPNV.

Am 5. Februar wird es eine Gelegenheit geben, gegen den VRR zu protestieren. José Luis Castrillo, Mitglied des Vorstands des VRR, will sich der Diskussion stellen. Schon 2013 wollte der VRR die Preise um 43 Prozent erhöhen. Das wurde damals durch Proteste zu Fall gebracht. Die Protestversammlung ist am 5. Februar, 18 Uhr im neuen Audimax in Essen (R14 R00 A04) (Anfahrt Campus Essen, Universitätsstr. 1 in Essen.

Hinweise zur Anreise siehe: http://neu.asta-due.de/wp-content/uploads/2014/09/lageplan-essen.jpg