Politik

07.02.15 - Oktoberfest-Attentat: Wie gehts' weiter?

Eine Wiederaufnahme der Ermittlungen des Oktoberfest-Attentats von 1980 in München würde sich nach Angaben des Opferanwalts Werner Dietrich über Jahre hinziehen. Wie die "Frankfurter Rundschau" schreibt, wären 100.000 Seiten an Akten zu sichten. 1980 waren bei einem Bombenanschlag auf das Münchener Oktoberfest 13 Menschen zu Tode gekommen, 211 wurden verletzt. Seinerzeit präsentierten die Ermittler das Mitglied der faschistischen "Wehrsportgruppe Hoffmann", Gundolf Köhler, als Einzeltäter. Im Zuge der Ermittlungen verschwanden Beweise, die Ermittlungen wurden schnell eingestellt. Bis heute mehren sich die Hinweise, dass die "Stay Behind"-Truppe der NATO "Gladio" in den Anschlag verwickelt ist.