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11.02.15 - Traumatisierte Bundeswehr-Soldaten

Trotz der Truppenreduzierung in Afghanistan ist die Zahl der im Auslandseinsatz traumatisierten Soldaten nach Angaben der Bundeswehr 2014 deutlich angestiegen. 431 Soldaten wurden wegen einer Posttraumatischen Belastungsstörung behandelt, 204 von ihnen aufgrund einer Neuerkrankung. Das sind 55 mehr als im Vorjahr. Weitere 214 Soldaten wurden wegen anderer psychischer Erkrankungen wie Depressionen oder Angststörungen registriert, 164 zum ersten Mal. Das sind 20 neue Fälle mehr als 2013. Damit lag die Zahl der psychischen Neuerkrankungen insgesamt um 25,6 Prozent höher als im Vorjahr.