Politik

12.02.15 - Regierung hält Akten zu Attentat zurück

Die Bundesregierung hält Geheimdienstakten unter Verschluss, die Aufschluss über das Bombenattentat beim Münchner Oktoberfest geben könnten. Das berichtet die "Süddeutsche Zeitung". Der Bundestag erhält die Akten nicht, weil die damals aktiven V-Leute geschützt werden müssten. 1980 waren bei einem Bombenanschlag auf das Münchener Oktoberfest 13 Menschen zu Tode gekommen, 211 wurden verletzt. Seinerzeit präsentierten die Ermittler das Mitglied der faschistischen "Wehrsportgruppe Hoffmann", Gundolf Köhler, als Einzeltäter. Im Zuge der Ermittlungen verschwanden Beweise, die Ermittlungen wurden schnell eingestellt. Es gibt zahlreiche Hinweise, dass die "Stay Behind"-Truppe der NATO "Gladio" in den Anschlag verwickelt war.