Umwelt

23.02.15 - Unterwasserabbau mit drastischen Folgen

In der Bismarck-See vor Papua-Neuguinea hat die Meeresbergbaufirma Nautilus Minerals kürzlich eine zweite von insgesamt drei Unterwasser-Fördermaschinen zur Ausbeutung sogenannter polymetallischer Meeresböden in Betrieb genommen. Die gigantischen Maschinen mit einem Gewicht von 200 Tonnen arbeiten dort in bis zu 1.600 Metern Tiefe. Die Metalle werden herausgefräst, mit Meerwasser aufgeschlämmt und über Schlauchsysteme an die Oberfläche transportiert. Unbrauchbares Felsenmaterial und restliches Wasser wird wieder auf dem Meeresgrund ausgekippt. Nicht nur Fauna und Flora, sondern auch die Gesteinsschichten am Meeresboden werden dadurch in großem Umfang zerstört (Quelle: "miningweekly.com", 30.1.15).