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27.02.15 - Wissenschaftler gegen Anti-Flüchtlings-Hetze

Angesichts der aktuellen Stimmungsmache von Regierung und bürgerlichen Massenmedien, die Zahl an Flüchtlingen sei zu hoch, warnen Wissenschaft vor einer Dramatisierung. In einem Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" sagte der Direktor des Instituts für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien der Universität Osnabrück (IMIS), Andreas Pott: "Die Dramen und Katastrophen finden andernorts statt. Zum Beispiel im kleinen Libanon, der mit seinen vier Millionen Einwohnern alleine eine Millionen Flüchtlinge aus Syrien aufgenommen hat." Außerdem seien die Zahlen für Deutschland weder erstmals so hoch, noch hätten sich die Prognosen für das vergangene Jahr erfüllt.