Betrieb und Gewerkschaft

Voith Heidenheim: "Jetzt in die Offensive gehen - Kampf um jeden Arbeitsplatz!"

Voith Heidenheim: "Jetzt in die Offensive gehen - Kampf um jeden Arbeitsplatz!"
Streikaktion von Voith-Beschäftigten am 5.12.2013 (rf-foto)

23.02.15 - Dazu heißt es in einer Erklärung der MLPD-Ortsgruppe Heidenheim/Aalen unter anderem:

"Die Katze ist aus dem Sack: am 2. Februar 2015 wurden weitreichende Maßnahmen bekanntgegeben. So der Verkauf von Voith Industrial Services mit ca. 18.000 Beschäftigten, die Schließung des Stahlbaus und der mechanischen Fertigung bei Voith Paper mit 305 Kollegen und Vernichtung von 150 Arbeitsplätzen in der Verwaltung in Heidenheim. So sollen konzernweit bei Voith Paper (St. Pölten, Neuwied, Krefeld usw.) 1.000 Arbeitsplätze vernichtet werden. Das wäre ein bedeutender Einschnitt bei den Kollegen und ihren Familien. Etwa 400 Stellen wurden bereits seit 2012 in Heidenheim abgebaut, jetzt kämen nochmal 455 dazu.

Diese Arbeitsplätze wären für die ganze Arbeiterklasse, besonders für unsere Kinder und für die Jugend der umliegenden Orte und Städte verloren. Als Basis für die anstehenden Verhandlungen fordert die Geschäftsführung Arbeitszeitverlängerung auf 40 Stunden für alle, Streichung von Urlaubs- und tariflicher Sonderzahlung und noch mehr. Das ist eine Aushebelung des geltenden Tarifvertrags, die wir nicht akzeptieren werden. ...

Über unsere Lebensgrundlage und den geltenden Tarifvertrag gibt es nichts zu verhandeln. ...

- Keine Entlassungen! Stattdessen Kampf um jeden Arbeitsplatz!
- Keine Überstunden und Samstagsarbeit!
- 30-Stundenwoche bei vollem Lohnausgleich statt 40 Stunden und Lohnkürzung!
- Kein Angriff auf unseren Tarifvertrag!
- Für ein allseitiges, vollständiges und gesetzliches Streikrecht! ..."

(Hier die gesamte Erklärung im pdf-Format)