International

Roj-Krankenhaus in Rojava bittet um Hilfe

Roj-Krankenhaus in Rojava bittet um Hilfe
Foto aus der Roj-Klinik (foto: dr. juan mustafa)

02.03.15 - "rf-news" dokumentiert einen Hilferuf aus dem Roj-Krankenhaus in Rojava/Nordsyrien. Dr. Juan Mustafa schreibt unter anderem an seine medizinischen Kolleginnen und Kollegen: 

"Ich bin Leiter des Kurdischen Roten Kreuzes in Serekanye, etwa 270 Kilometer östlich von Kobanê gelegen. …

Als die ISIS hier eingefallen ist, hat sie hat ein Massaker angerichtet und alles zerstört. Sie zerstörte auch unser Hospital ... Aber jetzt wurden viele Städte und Ortschaften durch unsere kämpfenden Schwestern und Brüder befreit. Und so haben wir begonnen, ein neues Krankenhaus aufzubauen. Es ist ein kleines Haus, wir nennen es 'Roj-Krankenhaus'. Es arbeitet unter Selbstverwaltung und ich bin dessen Leiter.

Unser Team besteht aus vier Kollegen, zehn Krankenschwestern, einem Apotheker, vier Reinigungskräften, zwei Anästhesisten und sechs Leuten in der Verwaltung. Unser 'Roj-Krankenhaus' hat zehn Zimmer mit jeweils drei Betten für die Patienten. Wir alle arbeiten hier als Volontäre. …

Wir brauchen dringend Röntgen- und Echo-Doppler-Geräte, Erste-Hilfe-Ausrüstungen, Sachen für die medizinische Erstversorgung und Ausrüstung fürs Labor. Wir brauchen auch Medikamente, Metallplatten zur Behandlung von Knochenbrüchen und Material wie Fäden zum Vernähen der Wunden. Was wir dringend brauchen haben wir in einer Liste zusammengestellt. …

Ich bitte Euch: unterstützt diese Sammlung. Wir brauchen Geld für Medikamente. Man kann auch direkt Medikamente, Materialien und Geräte spenden. 'Solidarität International' ist ein zuverlässiger Partner des Kurdischen Roten Kreuzes."

Geldspenden bitte auf Konto:

Solidarität International e.V.

IBAN: DE86 5019 0000 6100 8005 84

BIC: FFVB DEFF (Frankfurter Volksbank)

Stichwort: "Medizin für Rojava"

(Bei Angabe des Namens u. Adresse geht Ihnen eine Spendenbescheinigung zu).