Politik

23.03.15 - BND-Neubau in Berlin gut durchfeuchtet

Der massive Wasserschaden im neuen Berliner Hauptquartier des Bundesnachrichtendienstes (BND) soll nach Spiegel-Informationen vorsätzlich herbeigeführt worden sein. Täter montierten in der Nacht zum 3. März mehrere Wasserhähne an Leitungen ab, die bereits unter Druck standen, und nahmen damit bewusst in Kauf, dass 2000 Quadratmeter Bürofläche überflutet wurden. Die Räume waren zu diesem Zeitpunkt bereits baulich abgenommen und verschlossen. Hineingelangen konnte nur, wer über eine von insgesamt 118 elektronischen Schlüsselkarten für den Auslandsgeheimdienst verfügte.