International

28.03.15 - IWF-Diktat stürzte viele Griechen in Armut

Nach aktuellem Stand wurden eine Million Arbeitsplätze allein durch das Krisendiktat von IWF, EU-Kommission und EZB in Griechenland vernichtet. Die privaten Haushalte haben im Durchschnitt mehr als ein Drittel ihres Einkommens verloren. 23 Prozent der Bevölkerung leben nach offiziellen Angaben in Armut. Dabei gingen die IWF-Ökonomen anfangs noch davon aus, dass die griechische Wirtschaft bis 2012 durch die vom IWF geforderten Maßnahmen "nur" um 5,5 Prozent schrumpfen würde. Stattdessen ging das Bruttoinlandsprodukt um 17 Prozent zurück. Der IWF-Plan sah eine offizielle Arbeitslosenquote von 15 Prozent voraus, in der Realität stieg sie bis auf 25 Prozent.