Opel Berichte

Erneut vor Gericht: IGM-Vertrauensmann contra Opel Rüsselsheim

13.04.15 - Dazu heißt es in einer Presseerklärung des Solidaritätskreises gegen Mobbing und Entlassungen bei Opel Rüsselsheim":

"Wie bekannt, erhielt der IG-Metall-Teamvertrauensmann Viktor nach ständigen Provokationen und Mobbing durch seinen Gruppensprecher wegen einer angeblichen 'Tätlichkeit' einen Monat nach dieser 'Tat' am 21. Oktober 2014 eine fristlose Kündigung und musste daher den Rest des Jahres ohne jegliche Bezüge und ohne Arbeitslosengeld verbringen.

Ein erster Termin im angestrengten Strafverfahren wegen 'Körperverletzung' vor dem Amtsgericht Rüsselsheim nahm die vom Solidaritätskreis und zahlreichen Kollegen von Anfang an verteidigte Wendung: Das angebliche 'Opfer' erschien äußerst unglaubwürdig und keiner der befragten Zeugen hatte eine Tätlichkeit oder irgendwelche Verletzungen bemerkt – das 'Opfer' räumte sogar ein, dass er erst auf Anraten von Opel 14 Tage nach dem 'Vorfall' Anzeige erstattet habe ... Nun soll der Prozess mit der Anhörung weiterer Zeugen am Mittwoch, 15. April, fortgesetzt werden. Der Solidaritätskreis ruft erneut zu einer Solidaritätskundgebung ..., um 12.30 Uhr vor dem Amtsgericht Rüsselsheim, Johann-Sebastian-Bach-Str. 45. Um 13 Uhr soll das Verfahren fortgesetzt werden.

Pikanterweise findet nun einen Tag zuvor, am Dienstag, 14. April, die von Opel verschobene Gerichtsverhandlung wegen Viktors Kündigungsschutz-Klage statt. Andere 'Erkenntnisse' als bei dem Verfahren in Rüsselsheim sind kaum zu erwarten. Auch hier hat Viktor die Unterstützung des Solidaritätskreises und der IG Metall. Um 10.45 Uhr, eine halbe Stunde vor Verfahrensbeginn, wird vor dem Arbeitsgericht Darmstadt, Steubenplatz 14 (unweit des Gewerkschaftshauses) ebenfalls eine Protest- und Solidaritätskundgebung stattfinden."