Umwelt

AUF übergibt 2.179 Unterschriften gegen das Abfackeln an BP

AUF übergibt 2.179 Unterschriften gegen das Abfackeln an BP
AUF-Delegation übergibt BP-Vertretern Unterschriften gegen Abfackeln (rf-foto)

25.04.15 - Am 21. April 2015 übergab eine fünfköpfige Delegation von AUF Gelsenkirchen - Jan Specht, sachkundiger Einwohner im Umweltausschuss; die Vorstandsmitglieder Gerd Buckler und Hans Broda; die Hasselerin Ingrid Lettmann und Susanne Wagner aus Horst - die beglaubigte Dokumentation der bisher 2.179 gesammelten Unterschriften gegen das Abfackeln bei der BP. Dr. Christoph Gillesen, Bereichsleiter Sicherheit und Umweltschutz, und Stefan Koch, Leiter Unternehmenskommunikation nahmen die Unterschriften entgegen.

In dem sachlichen und kontroversen Gespräch legte AUF dar, warum es an der Forderung nach einem Abfackelstopp festhält. "Wir haben belegt, dass Sammlung und Wiederverwertung der Fackelgase technisch möglich ist und daher aus Umweltschutzgründen und zum Schutz der Gesundheit der Anwohner nicht mehr gefackelt werden soll – mit Ausnahme von ernsten Notfällen", fasste Jan Specht zusammen.

Die BP-Vertreter erläuterten, dass sie auch ein großes Interesse an der Reduzierung der Fackelvorgänge haben. Allerdings sei ein völliger Verzicht auf das Abfackeln nicht möglich. Dagegen hat AUF den Standpunkt, dass es richtig und notwendig ist, auch wenn es mit Aufwand verbunden ist. Das gilt genauso für Messungen der beim Fackeln frei werdenden Schadstoffe. Der fundierte Brief von AUF Gelsenkirchen zu den Antworten von BP auf die im Vorfeld der Bürgerversammlung im November aufgeworfenen Fragen wurde ebenfalls übergeben.

(...) Auch die mit großer Abfackelei verbundene Betriebsstörung Ende März kam zur Sprache. (...)

AUF Gelsenkirchen kündigte an, den umweltpolitischen Protest weiterzuführen, weil unter anderem die Verbrennung fossiler Rohstoffe das Überleben von Mensch und Natur gefährdet. 

Brief der AG Abfackeln in AUF Gelsenkirchen an BP Gelsenkirchen