Umwelt

Zehntausende sagen bundesweit "Nein" zu TTIP

Zehntausende sagen bundesweit "Nein" zu TTIP
Gesehen auf dem Anti-TTIP-Aktionstag in München (rf-foto)

21.04.15 - Bundesweit fanden und finden in den letzten Tagen große Demonstrationen mit Zehntausenden Teilnehmerinnen und Teilnehmern gegen das „Freihandelsabkommen“ TTIP statt.

Vom Aktionstag am 18. April in Berlin berichtet ein Korrespondent: „Der Anmelder hatte mit 1.000 Menschen gerechnet, gekommen sind 4.000. ... Klar war, der Kampf muss verstärkt fortgesetzt werden um TTIP zu kippen.“

Aus Hamburg wird berichtet: „Neben attac nutze die Hamburger Ortgruppe der Umweltgewerkschaft das schöne samstägliche Wetter in Hamburg-St.Pauli, um den Protest gegen TTIP weiter zu treiben. ... Mit über 40 Unterschriften gegen die Handelsabkommen und nach Beantwortung vieler Fragen zur Umweltgewerkschaft und zur Hamburger Umweltpolitik unter Rot-Grün hakten die Umweltaktivisten den Tag als Erfolg ab."

Aus München schreibt ein Korrespondent: „Als sich der Demonstrationszug formiert wird erst deutlich, dass die Menschenmenge immer unübersehbarer wird: Die Veranstalter zählen nahezu 20.000 Menschen, die am 18. April aus ganz Bayern nach München kommen.“

„Ca. 800 Menschen beteiligten sich am Samstag am Kassler TTIP Aktionstag. ... Am Stand der MLPD wurden spannende Diskussionen rund um das Buch 'Katastrophenalarm! Was tun gegen die mutwillige Zerstörung der Einheit von Mensch und Natur?' geführt. Wir machten deutlich, das wir eine drohende Umweltkatastrophe nur in einer befreiten, sozialistischen Gesellschaft verhindern können und man sich dazu in der revolutionären MLPD organisieren muss."

Aus Frankfurt am Main kommt folgender Bericht: „ ...Viele Redner wandten sich gegen Fracking, durch das gegen weltweiten Massenwiderstand mutwillig die Natur zerstört wird. Besonderen Protest riefen die internationalen Schiedsgerichte hervor, die die Interessen des internationalen Finanzkapitals zur Rechtsnorm erheben. Weil das gesamte System in Frage stehen muss, ist es aber eine Illusion, sich an die EU-Institutionen zu richten, damit 'diese die TTIP-Verhandlungen aussetzen'"

Die "Rote Fahne" und "rf-news" bedanken sich bei allen Bild- und Text-Korrespondentinnen und -Korrespondenten.