Politik

Mehr als 5.000 in Stuttgart auf der Straße gegen Pegida

Mehr als 5.000 in Stuttgart auf der Straße gegen Pegida
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Stuttgart (Korrespondenz), 18.05.15: Mehr als 100 Organisationen und Einzelpersonen hatten für den gestrigen Sonntag zum Protest gegen den Stuttgarter Ableger der rassistischen und konterrevolutionären Pegida aufgerufen.

Ein buntes Meer von Parteifahnen, Gewerkschaftstransparenten wie von den IGM-Vertrauensleiten von Daimler-Untertürkheim, Sandwiches der MLPD wie „Keinen Fussbreit den Faschisten“, Forderungen wie nach dem „Verbot aller faschistischen Organisationen und ihrer Propaganda“ prägten das Bild.

Die MLPD lud auch zum Pfingstjugendtreffen in Gelsenkirchen und zur Veranstaltung zur Vorbereitung der Solidaritätsbrigaden für Rojava am Abend ein.

Mehrere Redner betonten, dass wir hier nicht nur gegen die Hetzer von Pegida sondern für ein solidarisches Zusammenleben mit den Flüchtlingen demonstrieren.

Nach der Kundgebung blockierten der große Teil der Demonstranten die Zugänge zum Ort der Pegida-Kundgebung. Ein jämmerlicher Haufen von zirka 150 Pegida-Anhängern, meist einzeln aus dem Umland angereist, wurde dort von 1.000 Polizisten umringt zum Schutz vor den Tausenden antifaschistischen Gegendemonstranten.

„Es gibt kein Recht auf Nazipropaganda“, das übertönte bei weitem die rassistischen und zunehmend antikommunistischen Sprüche der Pegida-Hetzer. In geschlossenen Bussen mussten sie schließlich aus der Stadt gekarrt werden.