Jugend

Stadt Gelsenkirchen setzt sich schon wieder in die Nesseln

Stadt Gelsenkirchen setzt sich schon wieder in die Nesseln
Mit der eingeschränkten Beschallungserlaubnis versucht die Stadt Gelsenkirchen, Bandauftritte auf dem Pfingstjugendtreffen - wie hier von Nuju 2013 - zu verhindern (rf-foto)

19.05.15 - Die Stadt Gelsenkirchen versucht das 17. Internationale Pfingstjugendtreffen, das am nächsten Wochenende stattfinden soll mit bürokratischen Maßnahmen zu schikanieren. Dazu schreiben Gitta Wester und Anton Lenz vom Zentralen Koordininierungsausschuss in einer Pressemitteilung:

"Am 23. und 24. Mai findet wieder das Internationale Pfingstjugendtreffen auf der Trabrennbahn in Gelsenkirchen statt, das bei vielen Gelsenkirchenern beliebt ist. In der aktuellen Situation ist es ein direktes Kontrastprogramm zum Skandal im Jugendamt der Stadt. Hier bereichert sich niemand auf Kosten anderer, hier wird internationale Solidarität, Freundschaft und gemeinsamer Einsatz für die Zukunft der Jugend groß geschrieben.

Während kommerzielle Festivals wie jetzt 'Rock im Revier' umfangreiche Unterstützung durch die Stadt kriegen, musste sich unser selbstorganisiertes Jugendtreffen immer wieder gegen bürokratische Behinderungen und Schikanen aus den Reihen der Stadtverwaltung durchsetzen. Das ist uns mit Unterstützung der Bevölkerung immer gelungen! Diesmal versucht es die Stadtverwaltung mit einer Einschränkung der Beschallungserlaubnis, die sie jeweils nur bis 23 Uhr erteilt hat. Das ist eine unzumutbare Einschränkung des Pfingstjugendtreffens. ...

Die Einschränkung der Beschallungserlaubnis ist reine Willkür. Das Internationale Pfingstjugendtreffen findet nun zum 5. Mal auf der Trabrennbahn statt. Die Beschallung war bisher bis 24 Uhr erlaubt, und nie hat sich auch nur ein Anwohner beschwert. In einem Brief an die Stadt haben wir gegen diese Behinderung protestiert und gefordert, dass die Einschränkung der bisher bewährten Beschallungserlaubnis aufgehoben wird."