Jugend

Jugend fordert einen humanitären Korridor für Rojava

Jugend fordert einen humanitären Korridor für Rojava
Rotfüchse aus Köln bei der Podiumsveranstaltung zu Rojava auf dem 17. Internationalen Pfingstjugendtreffen (rf-foto)

28.05.15 - Folgenden Offenen Brief haben 25 Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus Dortmund-Jungferntal am 17. Mai beim Training für das "Spiel ohne Grenzen" geschrieben:

"An die Bundeskanzlerin der Bundesrepublik, Angela Merkel

An den Bundesaußenminister der Bundesrepublik, Frank Walter Steinmeier

An die Regierung der Republik Türkei

An die Bundestagsabgeordneten aus Dortmund

(Sabine Poschmann, Ulla Jelpke, Marco Bülow, Markus Kurth, Steffen Kanitz)

An die demokratische Öffentlichkeit in Dortmund

Betr.: Forderung nach einem humanitären Korridor nach Kobanê/Rojava

Wir wenden uns an Sie, weil wir uns große Sorgen um das Leben der Menschen in der nordsyrischen Stadt Kobanê machen. Wir, das sind Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus Dortmund, die seit Wochen jeden Sonntag für das "Spiel ohne Grenzen" auf dem Internationalen Pfingstjugendtreffen am 23./24. Mai in Gelsenkirchen trainieren. ...

Mit uns trainieren auch ROTFÜCHSE, das ist eine Kinderorganisation im Jugendverband REBELL. Die ROTFÜCHSE haben in den letzten Monaten schon 280 Euro Spenden für den Wiederaufbau in Kobanê gesammelt.

Nachdem die Menschen dort auch mit Unterstützung der internationalen Solidarität die Stadt Kobanê vom faschistischen IS befreit haben, geht es jetzt um den Wiederaufbau. Kobanê ist zu 80 Prozent zerstört. ... Leider verweigert die türkische Regierung bislang die Einrichtung eines humanitären Korridors, der für den Wiederaufbau von Kobanê dringend notwendig ist. ...

Wir fordern deshalb die Einrichtung eines humanitären Korridors, um humanitäre und logistische Hilfe und den selbstlosen Einsatz von Aktivisten und Brigadisten zu ermöglichen.

Mit freundlichen Grüßen"

Für einen humanitären Korridor nach Kobanê/Rojava