Wirtschaft

MLPD-Betriebsgruppe am Universitätsklinikum Essen erklärt sich solidarisch mit streikenden Kolleginnen und Kollegen der Charité

MLPD-Betriebsgruppe am Universitätsklinikum Essen erklärt sich solidarisch mit streikenden Kolleginnen und Kollegen der Charité
Die striekenden Kolleginnen und Kollegen an der Berliner Charité erhalten vielfältige Solidarität (foto: ver.di)

29.06.15 - Die MLPD-Betriebsgruppe am Universitätsklinikum Essen hat sich mit folgendem Solidaritätsschreiben an die streikenden Kolleginnen und Kollegen der Berliner Charité gewandt:

„...mit Spannung verfolgen wir Euren Kampf für eine tariflich festgelegte Personalbemessung. Wir zollen Euch Respekt dafür, dass Euer Streik dazu geführt hat, dass fast 1.000 Betten nicht belegt werden konnten und hunderte OP's ausfielen. Es ist genau richtig, dass ihr für eine bessere Versorgung der Patienten kämpft. 'Patienten sind nicht unterversorgt, weil Pflegende streiken, sondern Pflegende streiken, weil Patienten unterversorgt sind!'.

Wir begrüßen das Gerichtsurteil, dass von Euch erstritten wurde. Wann hat schon mal ein Richter gesagt: 'Die unternehmerische Freiheit hört da auf, wo der Arbeitsschutz für die Beschäftigten anfängt.'?

Ihr, als Beschäftigte der größten Universitätsklinik Europas, seid für uns die Speerspitze im Kampf für bessere Arbeitsbedingungen in den Krankenhäusern. ...

Wir, als MLPD, treten für den echten Sozialismus ein und fordern eine allseitige, kostenlose Gesundheitsversorgung für alle. Nur in einem echten Sozialismus, wo der Mensch in Einheit mit der Natur im Mittelpunkt steht und nicht der Profit, kann der wissenschaftliche Fortschritt für die Lösung der Probleme aller Menschen weltweit genutzt werden. Wir wünschen uns eine gesellschaftliche Debatte, wie wir unsere Zukunft gestalten wollen über den Tellerrand des Kapitalismus hinaus. ..."

Das komplette Solidaritätsschreiben kann hier gelesen werden!