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20.07.15 - Deutscher IS-Scherge spricht über Folter

In einem Interview mit der "Süddeutschen Zeitung", dem NDR und dem WDR erklärte der 26-jährige Wolfsburger Ebrahim B., der im Sommer 2014 in Syrien und im Irak am Krieg der islamistisch-faschistischen Terrormiliz IS teilnahm: "Der Islamische Staat hat nichts mit dem Islam zu tun." Weil er selbst kurzfristig unter Verdacht geraten war, er könne ein Spion sein, sei er in eine blutverschmierte Zelle gesperrt worden. Eine Leiche mit abgetrenntem Kopf sei zu ihm in die Zelle gebracht worden. Es gebe eine Art Geheimdienst, in dem deutsche IS-Mitglieder das Sagen hätten. Die Angst vor Agenten sei zur Paranoia gewachsen.