Jugend

Darmstadt: Trauer um die Toten von Suruç

Darmstadt: Trauer um die Toten von Suruç
Solidarität ist die Zärtlichkeit der Völker

Darmstadt (Korrespondenten), 23.07.15: Am frühen Abend des 22. Juli trauerten in Darmstadt etwa 100 aus Kurdistan Abstammende sowie Freunde um die Toten von Pirsus/Suruç. Über die Trauer hinaus prangerten sie das Attentat als organisierten Angriff auf die jungen Leute, die mit sozialistischem Verständnis aufbauen wollten, an. Und sie prangerten dies als Angriff auf das kurdische Volk insgesamt an. Nicht nur dem faschistischen IS, sondern auch dem türkischen Staat sei das Projekt Rojava, das Projekt eines selbstorganisierten Lebens ein Dorn im Auge.

Sie riefen die demokratische Weltöffentlichkeit zur Verurteilung dieser Angriffe und zur Solidarität mit dem kurdischen Volk und ihrem Projekt der demokratischen Autonomie auf. Weiter wurde Freiheit für Abdullah Öcalan, als einer Schlüsselfigur für einen wahren Friedensprozess, gefordert.

Ein Vertreter der MLPD überbrachte Grüße und drückte seine Erschütterung und Empörung aus. Und er brachte von einem Mitkämpfer Ernst Thälmanns, von Fiete Schulz, einen Gedanken aus dem Jahr 1935, der auch heute in die Zukunft weist: "Es wird weniger Kämpfer geben, aber siegen werden wir trotzdem." Die heutigen Aktivitäten wurden in der Parole zusammengefasst: "Es lebe die Geschwisterlichkeit der Völker, es lebe der Internationalismus!"