Umwelt

27.07.15 - Schadstoffe lange in Waldböden gespeichert

Eine flächendeckende Untersuchung der Waldböden in Deutschland durch das Bundesumweltamt hat ergeben, dass diese Schadstoffe über einen langen Zeitraum speichern. Emissionen von krebserregenden Schadstoffen wie z.B. von PCB oder DDT - beide seit 30 Jahren in der BRD verboten - sind heute noch weitab von den Schornsteinen der Industrie und den Abbaugebieten von Braun- und Steinkohle in den Waldböden nachweisbar. Erhöhte Schadstoffwerte wurden in der Nähe von Industriestandorten im Ruhrgebiet, im Saarland und im Bitterfeld-Wolfener Chemiedreieck gemessen. Dazu die Präsidentin des Umweltbundesamtes, Maria Krautzberger: "Böden speichern einmal in die Umwelt entlassene persistente (langlebige - Anm. d. Red.) Schadstoffe und werden diese über Jahrzehnte nach und nach freigeben."