Umwelt

13.08.15 - Uranmunition in abgestürztem US-Bomber?

Am 11. August stürzte nahe dem Dörfchen Engelmannsreuth im Landkreis Bayreuth ein F-16-Kampfjet der US-Streitkräfte bestückt mit sechs Übungsbomben ab. Der Pilot konnte sich mit dem Schleudersitz retten. Der Absturzort wurde weiträumig in einem Kilometer Umkreis abgesperrt. Der Zugang war nur mit Chemikalienschutzanzügen gestattet, anschließend wurden Kleidung und Fahrzeuge dekontaminiert. Offiziell diente dies dem Schutz vor dem hochgiftigen krebserregenden Hydrazin, das die F-16 an Bord hat. Es gab aber schon mehrfach Abstürze von US-Kampfjets mit panzerbrechender Uranmunition, bei denen ähnliche Evakuierungsmaßnahmen getroffen und eine Pressezensur verhängt wurde, z.B. am 1. April 2011 in der Eifel.