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14.08.15 - Griechenland: Neues EU-Diktat genehmigt

Die Mehrheit der Abgeordneten des griechischen Parlaments hat einem weiteren Krisendiktat von EU, EZB und IWF zugestimmt. Griechenland erhält nun - auf drei Jahre verteilt - weitere 91,7 Milliarden Euro, die zum allergrößten Teil den Gläubigern der griechischen Staatsschulden zugute kommen. Dafür hat sich die SYRIZA-geführte Regierung verpflichtet, weitreichende Verschlechterungen im Rentensystem, bei Steuervergünstigungen für Landwirte und der Beamtenbesoldung durchzusetzen. Außerdem weitere Privatisierungen, die Öffnung des Energiemarktes, die Einführung verkaufsoffener Sonntage und die Deregulierung des Apotheken-, Bäckerei- und Milchmarktes. 43 SYRIZA-Abgeordnete, fast ein Drittel der Fraktion, stimmten dagegen.