International

21.10.15 - In armen Ländern gibt es mehr Verkehrstote

Seit 2007 kommen laut einer Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) jährlich 1,25 Millionen Menschen durch Unfälle ums Leben. Die Kluft zwischen armen und reichen Ländern wird beim Vergleich der Statistik der Verkehrstoten pro 100.000 Einwohner besonders deutlich: In Deutschland waren es im Jahr 2013 laut WHO-Bericht 4,3, in Österreich im Schnitt 5,4 Tote pro 100.000 Einwohner. Im westafrikanischen Liberia hingegen 33,7 - gemessen an der Einwohnerzahl also fast acht Mal so viele Todesopfer, obwohl sich dort viel weniger Menschen ein Auto leisten können. In 68 meist einkommensschwachen Staaten stieg die Zahl der tödlichen Verkehrsunfälle.