Politik

"AUF Gelsenkirchen" fordert lückenlose Aufklärung des faschistischen Attentats auf Henriette Reker

24.10.15 - Der Mordanschlag auf die ehemalige couragierte Sozialdezernentin in Gelsenkirchen und heutige Oberbürgermeisterin von Köln, Henriette Reker, hat Entsetzen und Empörung und Solidarität aus Gelsenkirchen und dem ganzen Bundesgebiet hervorgerufen (siehe auch "rf-news"-Bericht vom 19. Oktober 2015)

"Umso wichtiger ist die lückenlose Aufklärung! Der Hintergrund dieses Attentats ist eindeutig dem faschistischen Lager zuzurechnen. Der Täter ist in der einschlägigen Szene wahrlich kein unbeschriebenes Blatt", so Monika Gärtner-Engel, Stadtverordnete für "AUF Gelsenkirchen" (AUF: alternativ - unabhängig - fortschittlich).

In der Pressemitteilung von "AUF" heißt es weiter: "Mitgliedschaft, Vorstand und Stadtverordnete von AUF Gelsenkirchen erinnern sich sehr gerne an die Zusammenarbeit mit Frau Reker, die nie dem feindseligen antikommunistischen Mainstream im Rat folgte. Sie schickten ihr ein Stärkungspaket der besonderen Art  - mit einem kurdischen Glücksbringer (immerhin rettete ein kurdischer Taxifahrer ihr das Leben); mit lila Socken (dass Frauenpower auch in Zukunft nie kalte Füße bekommt), kleinen Kohlebrocken von Zeche Hugo (damit sie im Rheinland nie die Wärme des Ruhrgebiets vergisst) und vielen Leckereien …

'Besonders nach den offen faschistischen Ausfällen auf der Pegida-Demonstration am 19.10.2015 und dem Anschlag auf Frau Reker ist erhöhte Wachsamkeit angesagt. Wenn Pro Deutschland am 31.10.15 in Gelsenkirchen aufmarschieren will, setze ich auf einen breiten Protest aller antifaschistischen Kräfte in Gelsenkirchen. Der 1. Mai in Gelsenkirchen mit der erfolgreichen Blockade eines breiten Bündnisses gegen den Einmarsch der Partei 'Die Rechte' ist dafür unvergessenes Beispiel."