Politik

Firma Risse+Wilke will kämpferischen Gewerkschafter aus dem Betrieb drängen

Firma Risse+Wilke will kämpferischen Gewerkschafter aus dem Betrieb drängen
Thilo Krüger (foto: Solidaritätskreis "Thilo Krüger")

06.11.15 - Der Solidaritätskreis "Thilo Krüger" schreibt dazu in einer Pressemitteilung:

"Die Geschäftsführung des Kaltwalzwerks Risse+Wilke hat einen Antrag auf krankheitsbedingte Kündigung von Thilo Krüger beim Integrationsamt Westfalen gestellt. Als Folge eines Arbeitsunfalls ist Thilo Krüger seit Jahren schwerbehindert und musste sich für einen Gelenkersatz mehreren Operationen unterziehen. Dem mittelständischen Unternehmen mit etwa 400 Beschäftigten ist es angeblich nicht möglich für ihn einen 'leistungsgerechten' Arbeitsplatz zu finden, obwohl es z.b. in der Werkstoffprüfung oder dem Magazin entsprechende Arbeitsplätze gibt. ...

Der Antrag auf Kündigung ist nur das letzte Glied einer Kette von Maßregelungen und Versuchen, ihn aus dem Betrieb zu drängen. So hatte weder die Abmahnung wegen einer gewerkschaftlichen Aktion gegen die Rente mit 67 bestand, die er als Vertrauenskörperleiter der IG Metall führte, noch die Abmahnung wegen angeblich verweigerter Feiertagsarbeit zu der er aber nicht verpflichtet war. 2010 wollte Risse+Wilke den kämpferischen Gewerkschafter schon einmal loswerden, indem sie ihm einen entsprechenden Arbeitsplatz auf Grund seiner gesundheitlichen Einschränkungen verweigerte.

Der Solidaritätskreis 'Thilo Krüger' fordert die demokratische Öffentlichkeit auf, diesen Fall bekannt zu machen und bei Risse+Wilke dagegen zu protestieren: Risse+Wilke, Stenglingser Weg 46, 58640 Iserlohn-Letmathe. (Kopie bitte auch an den Solidaritätskreis) Spendet zur Finanzierung der Gerichtskosten!"

Die komplette Pressemitteilung kann hier gelesen und heruntergeladen werden!