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Begeisternde Berichte von ICOR-Brigadisten auf Veranstaltung: "Solidarität mit Rojava und Shengal"

Berlin (Korrespondenz), 09.12.15: 800 Menschen nahmen in Berlin am 6. Dezember an der Veranstaltung in einem türkischen Hochzeitssaal in Neukölln teil. Ganze Familien waren mit ihren Kindern gekommen, darunter viele Frauen und Jugendliche. Auch die MLPD nahm auf Einladung kurdischer Freunde mit einer Delegation teil.

Zum Auftakt sang voller Überzeugung der Kinderchor des kurdischen Vereins „Komel“ Lieder zur Unterstützung des Kampfes für Freiheit und Demokratie. Eine wichtige Rolle spielte auch der Protest gegen den brutale Staatsterror der türkischen Regierung in verschiedenen Fällen und die Forderung nach Aufhebung des PKK-Verbots sowie für die Freilassung von Abdullah Öcalan. Ein Vertreter der PYD in Berlin hielt eine Ansprache in kurdisch, die wir leider nicht verstanden. Verschiedene in der kurdischen Bewegung bekannte Musiker sangen kämpferische Lieder.

Es herrschte eine optimistische Stimmung. Große Aufmerksamkeit bekamen die auf großen Leinwänden gezeigten zwei Filme über die Solidaritätsbrigaden der ICOR und die Beiträge eines Genossen der MLPD und von drei deutschen und kurdischen Teilnehmern der Internationalen Brigaden. Kurzfristig konnte uns dafür auch der Film mit der Übergabefeier des Gesundheitszentrums an die Selbstverwaltungsorgane am 20. November in Kobanê in einer entsprechenden Qualität zur Verfügung gestellt werden, was sehr gut war.

Die Beiträge wurden wiederholt von Beifall unterbrochen. Die PYD-Jugend hat den Jugendverband REBELL zu einer von ihnen organisierten Feier eingeladen und wünscht eine Zusammenarbeit. Die ICOR ist inzwischen in Berlin unter den kurdischen Freunden ein Begriff geworden.