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Hamburg: Große Solidaritätsdemo mit dem kurdischen Freiheitskampf

Hamburg: Große Solidaritätsdemo mit dem kurdischen Freiheitskampf
Große Solidarität mit dem kurdischen Freiheitskampf (rf-foto)

Hamburg (Korrespondenz), 01.03.16 - Über 2.000 Menschen nahmen zum Ende der Solidaritätswoche für Kurdistan in Hamburg an der großen Kurdistan-Solidaritäts-Demonstration teil. Sie forderten, dass mit dem Terror des türkischen Staats gegen die kurdische Bevölkerung endlich Schluss gemacht wird. Auch die Solidarität mit Rojava war auf zahlreichen Flugblättern das Thema, insbesondere die Forderung an die türkische Regierung: "Hände weg von Rojava!".

Redner wie der bekannte Schauspieler Rolf Becker riefen dazu auf, die Solidarität mit dem Freiheitskampf des kurdischen Volkes zu verstärken. Neben vielen kurdischen Teilnehmerinnen und Teilnehmern fiel die aktive Unterstützung durch viele deutsche Jugendliche auf. Der Demozug bewegte sich durch die Innenstadt, wo er von vielen Passanten aufmerksam verfolgt wurde, zum Holstenglacis, dem Untersuchungsgefängnis, in dem auch Mitglieder der kurdischen Solidaritätsbewegung wegen angeblicher Unterstützung und Mitgliedschaft in der PKK gefangen gehalten werden. So war eine der Hauptforderungen auf der Demo die nach einer sofortigen Aufhebung des PKK-Verbotes.

Auf einer Zwischenkundgebung erhielt die Rednerin der MLPD großen Beifall, als sie forderte, die Proteste gegen die deutsche Regierung zu verstärken, die eine der Haupt-Bündnispartner des reaktionären Erdogan-Regimes ist. Mitzlgieder des Jugenverbands REBELL warben für ihr Solidaritätsfest am Abend und für die Teilnahme am Aufbau des "Hauses der Solidarität" in Truckental in Thüringen.