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Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen - der Countdown läuft

Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen - der Countdown läuft
Vorbereitungstreffen der Weltfrauenkonferenz 2013 in Südafrika

02.03.15 - "Jetzt sind es nur noch wenige Tage bis die zweite Weltfrauenkonferenz der Basis Frauen in Kathmandu (Nepal) beginnt", schreiben die Koordinatorinnen in einer Pressemitteilung vom 1. März. Vom 13. bis 18. März werden Frauen aus rund 40 Ländern der ganzen Welt zusammenkommen und sich mit hunderten vielleicht sogar tausenden nepalesischen Frauen treffen, berichten die Koordinatorinnen. Seit vier Jahren wird dieses wichtige Ereignis auf der ganzen Welt vorbereitet. Aber das verheerende Erdbeben im April 2015 und später die inoffizielle Grenzblockade der indischen Regierung haben die Konferenz lange in Frage gestellt.

Trotzdem kann die Konferenz jetzt stattfinden, schreiben die „Weltfrauen“ in ihrer Mitteilung. „Weltfrauen“ so nennen sich selbstbewusst die Frauen, die am Prozess der Weltfrauenkonferenz aktiv teilnehmen. "Basisfrauen lassen sich durch keine Schwierigkeiten stoppen!" - so heißt es in der Pressemitteilung.

"Das besondere Profil der Weltfrauenkonferenz ist die Orientierung auf die wirklichen Basisfrauen", heißt es weiter, "auf die Arbeiterinnen, die Bäuerinnen die Hausangestellten, die Aktivistinnen der Basisbewegungen; darüber hinaus die Prinzipien der überparteilichen Arbeit, der Demokratie, der finanziellen Unabhängigkeit des internationalistischen Denkens, Fühlens und Handelns in Solidarität." Auf dieser Grundlage sind alle Frauen eingeladen zur 2. Weltfrauenkonferenz. Ausdrücklich ausgeschlossen sind alle Faschisten oder andere frauenfeindliche Kräfte.

Die 2. Weltfrauenkonferenz baut auf den Ergebnissen der 2011 in Caracas (Venezuela) stattgefundenen ersten Konferenz auf.

"Die selbständige Frauenbewegung wird weltweit stärker, Arbeiterinnen werden Streikführerinnen, Frauen stehen an der Frontlinie der Kämpfe zum Schutz der natürlichen Umwelt vor einer drohenden globalen Umweltkatastrophe, wo immer das Schweigen gegenüber der Gewalt an Frauen gebrochen wird und wo es eine entschlossene Opposition dagegen gibt oder wenn Mädchen Erziehung und Zukunft fordern. Am meisten ist es das am Profit ausgerichtete kapitalistische System, der imperialistische Drang nach Macht, was alle diese Probleme verursacht. Gleichzeitig sind die Voraussetzungen für die Befreiung der Frau in befreiten Gesellschaften, für ein Leben ohne Hunger, Armut, Arbeitslosigkeit, Krieg, Massenkrankheiten und in Einheit mit der Natur so vollständig entwickelt, wie nie zuvor in der Geschichte."

Das große Ziel der Konferenz, so die Koordinatorinnen, ist es, nachhaltige, stabile Beziehungen in der internationalen Frauenbewegung für wechselseitige Information, gegenseitige Unterstützung und Koordination der gemeinsamen Kämpfe zu knüpfen. "rote fahne-news" wird gerade im Zusammenhang mit dem internationalen Kampftag für die Befreiung der Frau am 8. März weiter über die spannende Konferenzvorbereitung und natürlich die Konferenz selber berichten.

Weitere Informationen finden sich im morgen neu erscheinenden "Rote Fahne"-Magazin und vor allem auf der Homepage der Weltfrauenkonferenz.

Die vollständige Pressemitteilung kann man auf Englisch hier lesen. (Die Passagen in dem Artikel wurden von der Redaktion übersetzt)