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09.03.16 - Ungarn schickt weitere Soldaten an Grenze

Die ultrareaktionäre Orbán-Regierung in Ungarn hat deshalb in ihrem Land den Krisenzustand ausgerufen. Das sei eine nötige Voraussetzung, um zusätzliche 1.500 Soldaten zu mobilisieren. Notfalls solle innerhalb von zehn Tagen ein weiterer Zaun an der Grenze errichtet werden. Slowenien, Kroatien und Serbien lassen nach übereinstimmenden Medienberichten nur noch Flüchtlinge mit gültigen Papieren und Visum einreisen. All das wird die humanitäre Katastrophe an den nun weitgehend geschlossenen Grenzen weiter verschärfen.